Doppelhaushälfte nach Dachstuhlbrand nicht mehr bewohnbar

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Einsatzdatum: 30. Dezember 2015, 13 Uhr 20    Einsatzstichwort: Brand_Wohng_Keller_Zimmer   Eingesetzte Einheiten: PTLF 2000 Mitte, LF 20-1 Mitte, LF20-2 Mitte, LF 16TS Mitte, TM 32 Mitte, RW Mitte, MTF Mitte, HLF 20 Isenstedt, LF 20 Frotheim, MTF-Frotheim

Am Mittwochnachmittag wurde ein Wohnhaus an der Pyritzer Straße durch ein Feuer im Obergeschoss schwer beschädigt. Die Feuerwehr konnte das Übergreifen auf die andere Doppelhaushälfte verhindern. Menschen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Es stand aber erheblicher Sachschaden.

Kurz nach 13 Uhr bemerkten die Bewohner des Hauses, die gerade beim Mittagessen saßen das Feuer durch ein "lautes Knistern" im Obergeschoss. Die vierköpfige Familie, Eltern und ihre zwei kleinen Kinder, konnten den Gefahrenbereich noch vor Eintreffen der Feuerwehr rechtzeitig verlassen.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzfahrzeuge stand ein Raum des Obergeschosses bereits im Vollbrand. Unter der Dachhaut zeigte sich eine starke Rauchentwicklung über weite Bereiche der Dachfläche. Es war zunächst nur der Löschzug Mitte im Einsatz; um 13 Uhr 57 wurde der Löschzug Ost nachalarmiert.

Mit einem sofort eingeleiteten Innenangriff von der Gebäudesüdseite sowie über den Teleskopmast und einem Außenangriff von der Nordseite aus, konnte ein Übergreifen des Feuers auf die benachbarte Wohnhaushälfte verhindert werden. In weiteren Einsatzverlauf wurde die Dachhaut geöffnet um an alle Brandnester in der Dachdämmung heranzukommen und abzulöschen. Es wurden mehrere C-Rohre und ein B-Rohr eingesetzt.

Nach etwa zwei Stunden konnte die Rückmeldung "Feuer unter Kontrolle" gegeben werden. Die Löscharbeiten zogen sich bis in die frühen Abendstunden hin. Zeitweise musste die Stettiner Straße (nördlich der Einsatzstelle) wegen der starken Rauchentwicklung von der Polizei gesperrt werden.

Das Gebäude ist durch die Brandeinwirkung und die Beschädigung durch Löschwasser nicht mehr bewohnbar. Die Familie kam zunächst bei Verwandten unter.

Unter der Leitung des stellvertretenden LdF der Feuerwehr Espelkamp, Jörn Stratmann-Sablotny, waren rund siebzig Wehrleute im Einsatz. Es waren der Löschzug Mitte sowie der Löschzug Ost (Löschgruppen Isenstedt und Frotheim)  vor Ort. 

Zur Brandursache und Schadenshöhe können bisher nur vage Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dauern noch an. Nach Angabe der Polizei ist das Feuer vermutlich im Kinderzimmer im Obergeschoss ausgebrochen. Die Schadenshöhe wird sich nach erster Einschätzung im "sechsstelligen Bereich" bewegen.

 

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