Schwerster Sturm seit mehr als 10  Jahren

sturm friederieke 

Einsatzdatum: 18. Januar 2018    Einsatzstichwort: Sturm_Hindernis_Baum_Hochwasser   Eingesetzte Einheiten: Gesamte Feuerwehr Espelkamp

Das schwere Sturmtief "Friederike", das Nordrhein-Westfalen ab den Mittagsstunden des Donnerstages überquerte, führte auch im Kreis Minden-Lübbecke zu mehreren hundert Einsätzen für Polizei und Feuerwehr. Die Feuerwehr Espelkamp musste 46 mal ausrücken. 

Mann verstarb wenig später im Krankenhaus

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Einsatzdatum: 01. Dezember 2017, 11 Uhr 49    Einsatzstichwort: Ertrinken_Eisunfall
Eingesetzte Einheiten: Feuerwehr Espelkamp: LF20-1 Mitte, LF20-2 Mitte, PTLF 2000 Mitte, VRW Mitte, HLF20 Isenstedt, LF 20 Frotheim, MTF Frotheim, RTB Gestringen;  Rettungsdienst: NEF Lübbecke, 1 RTW RW Lübbecke

 

In den heutigen Mittagsstunden retteten Einsatzkräfte der Feuerwehr Espelkamp einen über Bord gegangenen Binnenschiffer aus dem Mittellandkanal. Ein Anwohner der Straße "Hinter den Hörsten" in Frotheim hatte beobachtet, dass eine Person in Höhe der Brücke 119 von einem Frachtschiff in den Mittellandkanal gestürzt ist und setzte unverzüglich einen Notruf mit präziser Ortsangabe ab.

Der Zeuge versuchte noch bis zum Eintreffen der Rettungskräfte dem Mann durch Zuwerfen eines Seiles zu helfen. Gleichzeitig meldete der Schiffsführer des Gütermotorschiffes, dass er seinen Matrosen (63) vermisste. Der 63-Jährige hatte im Laderaum gearbeitet, wollte kurz etwas holen und kam nicht zurück.

Ein Rettungstrupp des ersteintreffenden Fahrzeugs begab sich mit einem Kälteschutzanzug (so genannter Helly-Hansen-Überlebensanzug) ins Wasser und rettete gemeinsam mit der Besatzung des Rettungsbootes der LG Gestringen den verunfallten Matrosen.

Der Patient wurde noch vor Ort reanimiert und dem Rettungsdienst (RTW und NEF Lübbecke) übergeben. Nach notärztlicher Behandlung wurde er ins Krankenhaus Lübbecke transportiert. Nach Auskunft der Polizei verstarb er dort wenig später.

Die Feuerwehr Espelkamp war mit rund 25 Einsatzkräfte des Zuges Ost (Löschgruppe Isenstedt u. Frotheim), dem Rettungsboot (RTB) der Löschgruppe Gestringen sowie der Wachbereitschaft der Feuerwache vor Ort.

 

 

Zusammenhang mit der Brandserie noch nicht geklärt

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Einsatzdatum: 26. November 2017, 05 Uhr 48    Einsatzstichwort: Wohnhaus_Dachstuhlbrand
Eingesetzte Einheiten: Feuerwehr Espelkamp: LF20-1 Mitte, LF20-2 Mitte, PTLF2000 Mitte, TM 32 Mitte, GW Lostitik Mitte, MTF Mitte, ELW 1 Gestringen, LF20 Gestringen, LF20 Fabbenstedt,  LF 10 Vehlage, GW Hö Vehlage;  Rettungsdienst: NEF Rahden, 1 RTW RW Rahden, 1 RTW RW Lübbecke

Am frühen Sonntagmorgen hat es erneut in Espelkamp gebrannt. Kurz vor sechs Uhr ging der Notruf bei der Kreisleitstelle ein, weil die Wohnung im Obergeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses an der Breslauer Straße in Flammen stand. Etwa 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren rund zweieinhalb Stunden im Einsatz.  

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Einsatzdatum: 11. November 2017  Einsatzstichwort: Brand_Wohnung_Keller_Zimmer
Eingesetzte Einheiten: Löschzug Mitte, Löschzug West, Löschzug Ost

Seit Mitte September hält ein einzelner oder mehrere Brandstifter die Feuerwehr Espelkamp in Atem. Schwerpunkt der Brandstiftungen ist die Espelkamper Innenstadt und der Raum Isenstedt/Gestringen. Immer wieder brennen Restmülltonnen, Müllcontainer, Altkleidercontainer und Carports oder Personenwagen. Die Zahl der in kurzer Zeit gelegten Feuer nimmt stetig zu. Aber auch die bei den Straftaten an den Tag gelegte kriminelle Energie ist ansteigend.

abc2017

Einsatzdatum: 28. August 2017, 18 Uhr 50  Einsatzstichwort: Unfall_Gefahrstoff
Eingesetzte Einheiten: PTLF 2000 Mitte, LF 20-1 Mitte, RW Mitte, GW Logistik Mitte, MTF Mitte, LF 20 Gestringen, ELW 1 Gestringen, MTF Vehlage, MTF Frotheim mit Zeltanhänger,

In den frühen Abendstunden des Montags führte die Feuerwehr Espelkamp an der Ferdinand-Porsche-Straße (Industriegebiet Am Mittellandkanal) eine Alarmübung durch, d.h. die Einsatzkräfte waren im Vorfeld nicht über das geplante Szenario informiert. Sie wurden wie bei einem Realeinsatz entsprechend der Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) der Wehr alarmiert. Rund 40 Wehrmänner und -frauen waren im Einsatz.