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Hausbrand an der Tonnenheider Straße

Am frühen Freitagmorgen wurde die Freiwillige Feuerwehr Espelkamp gegen 5.55 Uhr zu einem Hausbrand an der Tonnenheider Straße in Frotheim gerufen.

Kurz vor dem Eintreffen der Feuerwehr hatten Nachbarn einen Rettungsversuch für einen vom Feuer eingeschlossenen Hausbewohner gestartet. Dieser rettete sich jedoch durch einen beherzten Sprung aus dem Fenster. Er hatte viel Glück und hat sich bei dem Sprung nicht verletzt. Alle weiteren Personen hatten sich bereits vorher aus dem Haus retten können.

Als die Feuerwehr eintraf, stand das Wohnhaus bereits im Vollbrand, allerdings befanden sich keine Personen mehr darin. Die Feuerwehr ging mit mehreren Angriffsrohren von außen gegen das Feuer vor. Außerdem wurde der Teleskopmast eingesetzt, um einen umfassenden Außenangriff vorzunehmen.

Schnell wurde klar, dass das Wohnhaus nicht mehr zu retten war. Ein wichtiges Augenmerk lag daher darauf, die umliegenden Gebäude zu schützen. Dies gelang auch mithilfe einer sogenannten Riegelstellung.

Da die Wasserversorgung an der Einsatzstelle nicht ausreichte, wurde ein Pendelverkehr mit mehreren Fahrzeugen eingerichtet, um genügend Löschwasser zur Verfügung zu haben.

Für die meisten Einsatzkräfte war der Einsatz nach rund fünf Stunden beendet. Die Löschgruppen Isenstedt und Frotheim blieben noch vor Ort, um weitere Nachlöscharbeiten durchzuführen.

Außerdem stellten die Minusgrade uns vor Herausforderungen, da das Löschwasser, das auf der Straße landete, gefror. Der Winterdienst des Kreises unterstützte uns hier mit Streusalz, damit die Einsatzstelle für alle Beteiligten sicher blieb.

Aufgrund der Länge des Einsatzes wurde das DRK Stemwede alarmiert, um die Verpflegung der Einsatzkräfte mit Brötchen und Kaffee sicherzustellen.

Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr Espelkamp unter der Leitung von Michael Dresing, dem Leiter der Feuerwehr, im Einsatz. Neben der Wachbereitschaft und der Alarmgruppe Zug Mitte & Teleskopmast waren die Löschgruppen Isenstedt und Frotheim sowie das DRK Stemwede, die Polizei und der Rettungsdienst im Einsatz.